Wartburg

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Die Wartburg ist am besten bekannt als Zufluchtsort Luthers während der Reformation und gilt damit als Wiege der Reformation. Die Wartburg ist auch als UNESCO Weltkulturerbe anerkannt. Das Schloss liegt auf einem zweihundert Meter hohen Felsens über der Stadt Eisenach.

WartburgHeute befinden sich auf der Wartburg ein Museum für die Wartburggeschichte und ein Hotel. Das Hotel entstand im Zuge der Umbauten 1913/14. Im Hotel gibt es einen historischen Minnegarten.

Das Hotel beherbergt insgesamt 37 Zimmer, die alle Nichtraucherzimmer sind. Es gibt einen hoteleigenen Parkplatz, der kostenlos genutzt werden kann sowie kostenfreies W-Lan in den öffentlichen Bereichen. Die Zimmer sind alle mit Schreibtischen, Zimmersafe, Telefon und Haartrocknern ausgestattet. Im Zimmerpreis sind üblicherweise das Frühstücksbuffet und die Nutzung des Wellness-Bereichs enthalten.

Zimmertypen:

  • Prinzenzimmer: Diese Zimmer sind die großzügigsten Doppelzimmer der Wartburg.
  • Landgrafenzimmer: Diese Zimmer sind geräumige Doppelzimmer, die jedoch einfacher als die Prinzenzimmer sind.
  • Elisabethenzimmer: Diese Zimmer sind einfachere Doppelzimmer.
  • Lutherzimmer: Einfache Einzelzimmer mit Alkovenbett, in denen das Hotel versucht, die Lutherische Bescheidenheit darzustellen. Es gibt insgesamt 9 Einzelzimmer.

Extrabetten sind gegen Aufpreis möglich. Kinder bis 12 Jahre schlafen kostenfrei im Zimmer der Eltern.

Alternativ findet man die Wartburg auch unter dem Namen: Hotel auf der Wartburg

Kontaktdaten Hotel-Informationen Zimmerpreise
Auf der Wartburg 1
99817 Eisenach
wartburghotel.arcona.de
Hotel Sterne: 5
Anzahl Zimmer: 37
Anzahl Betten: 63
Einzelzimmer: 140 - 180 €
Doppelzimmer: 235 - 355 €
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Wohlfühlen und Genießen im Schlosshotel

Sie möchten das Hotel-Restaurant besuchen und im Spa oder der Therme relaxen. Hier erfahren Sie, was die Wartburg für Sie zu bieten hat.

Restaurant

Im Hotel auf der Wartburg gibt es drei Restaurants.

Landgrafenstube
In der Landgrafenstube wird Landküche serviert, die viele saisonale Bio-Produkte aus der Region verwendet. An die Landgrafenstube schließt sich die Landgrafenterrasse an, von der man über den über den Thüringer Wald bis hin zur Rhön und weit nach Hessen hinein sehen kann.

  • Küchenchef: Peter Herrmann
  • Preise: Vorspeise 10-21 EUR;  Hauptspeise 17-34 EUR; Dessert: 9-13 EUR
  • Öffnungszeiten: täglich 12 bis 22 Uhr
  • Tischreservierung wird erbeten unter Tel: +49 (0)3691 797 293

Burgschenke
Die Burgschenke ist ein rustikales Restaurant, das die Gastwirtschaft aus dem Mittelalter widerspiegelt. Die Burgschenke kann exklusiv ab 30 Personen gemietet werden. In der Burgschenke wird das Frühstücksbuffet serviert, das neben dem klassischen Backwaren und Müslis auch auf Wunsch zubereitete Eierspeisen enthält.

  • Öffnungszeiten März bis Oktober: täglich 10 bis 18 Uhr,
  • Öffnungszeiten November bis Februar: täglich 10 bis 16.30 Uhr

Rosenterrasse
Die Rosenterrasse schließt sich an der Nordseite direkt an das Hotel auf der Wartburg an. Man blickt auf den Metilstein und die Stadt Eisenach. Die Rosenterrasse ist ein Selbstbedienungs-Restaurant, in der es kleinere regionale Spezialitäten wie z.B. Thüringer Rostbratwurst oder Schmandkuchen gibt.

  • Öffnungszeiten: April - Oktober
Wellness

Die Wartburg hat einen Wellnessbereich mit finnischer Sauna, Ruhebereich und Sonnenterrasse. Von der Sonnenterrasse kann man die gesamte Umgebung überblicken. Zusätzlich gibt es noch einen Fitnessraum mit Laufband, Crosstrainer und Lifecycle-Sitzergometer und einen Massage- und Beautybereich. In diesem können Kosmetik- und Massageanwendungen gebucht werden, für die jemand aus einer Partner-Massagepraxis aus Eisenach ins Hotel kommt.

Besonderheiten des Beauty- und Wellnessbereichs sind ein Trinkbrunnen mit frischem Quellwasser direkt aus Wartburg-Quelle und dass man den Wellnessbereich täglich ab 21 Uhr exklusiv buchen kann. Das Angebot gilt für Gruppen bis acht Personen. Es werden Obst, frisch gepresste Säfte und Prosecco bereitgestellt. Im Wellnessbereich gibt es sanfte Hintergrundmusik.

Heiraten und Feiern im Schlosshotel

Sie möchten Ihre Hochzeit im Schloss feiern. Wir haben nützliche Informationen zum Standesamt, zur Kirche und zu den Sälen in der Wartburg für Sie zusammengetragen.

Standesamt

Auf der Wartburg kann man jeden Freitag und jeden 3. und 4. Samstag im Jahr standesamtlich heiraten.  Als Trauzimmer wird das Jägerzimmer genutzt. Einen Termin kann man frühestens ein Jahr im Voraus beim Standesamt Eisenach reservieren (Tel. 0049  3691 670 334)

Kirche

Auf der Wartburg selbst gibt es keine Kirche, in der Sie heiraten können. Es gibt jedoch einige schöne Kirchen in Eisenach. Diese sind z.B. die St. Elisabeth Kirche in der Sophienstrasse (katholisch), die Georgenkirche am Marktplatz (evangelisch), die Nikolaikirche am Karlsplatz (evangelisch) und die Annenkirche am Roeseplatz (evangelisch).

Saal

Das Hotel auf der Wartburg hat zwei Säle:

Wappensaal
Der Wappensaal ist ein großer Saal, der sich über zwei Stockwerke erstreckt. Er ist mit vielen historischen Wandmalereien des Strassburger Malers Leo Schnug verziert, die sehr bunt und symbolhaft ist.
Der Wappensaal im Überblick: 210 qm; Länge: 20m; Breite: 10,50m; Höhe: 7m

Jägerzimmer
Das Jägerzimmer befindet sich im 1. Stock des Hotels mit Blick auf den Innenhof und die Wartburg. Der Name Jägerzimmer stammt von den Malereien von dem Weimarer Maler Kurt Roquette aus den 1920er Jahren. Diese zeigen Bilder rund um Hubertus, den Schutzpatron der Jagd. Im Jägerzimmer gibt es Mittelsäulen und ein Kreuzgewölbe.
Das Jägerzimmer im Überblick: 56 qm; Länge: 8m; Breite: 7m; Höhe: 2,50m

Zusätzlich zu den beiden festlichen Sälen gibt ein noch einen 60 qm großen Seminarraum, der für Tagungen gemietet werden kann.

Stil und Ambiente vom Schlosshotel

Erfahren Sie mehr zur Geschichte der Wartburg.

Baujahr1067
BaustilRomanik
Renovierung2011
Geschichte

Die Wartburg ist eine der geschichtsträchtigsten Burgen in Deutschland. Die Wartburg ist gekennzeichnet vom Geschlecht der Ludowinger, das im Mittelalter zu den einflussreichsten Familien im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation zählte. Die Wartburg war im Mittelalter auch Zentrum der höfisch-ritterlichen Dichtkunst. Später fand Martin Luther hier Unterschlupf nachdem er die 95 Thesen an die Wittenberger Schlosskirche gehauen hatte und Studenten trafen sich hier erstmals zu einer Demonstration, die zur Märzrevolution führte. Seit 1999 zählt die Wartburg zum UNESCO Weltkulturerbe.

Mittelalter

  • 1067: Die Wartburg wurde wahrscheinlich in diesem Jahr von Graf Ludwig dem Springer gegründet. Die Gründung ist auf einem Gemälde im Landgrafenzimmer zu sehen. Mit Ludwig dem Springer stiegt das Geschlecht der "Ludowinger" für die nächsten 200 Jahre zu den einflussreichsten im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation auf.
  • 1130: Dank cleverer politischer Schachzüge, Rodungen, Landraub und kluger Heiratspolitik wird dem Geschlecht der Ludowinger vom Kaiser die Landgrafenwürde übertragen.
  • 1155: Das Hauptgebäude der Burg (Palas) wird erbaut. Der Palas ist heute einer der besterhaltenen romanischen Profanbauten nördlich der Alpen.
  • 1211-1228: In dieser Zeit lebt die heilige Elisabeth auf der Wartburg. Sie wurde durch Papst Gregor IX heilig gesprochen aufgrund ihres asketischen Lebens nach dem Vorbild von Franz von Assisi. Sie war auf der Wartburg, da sie mit dem Landgrafen Ludwig IV vermählt war.
  • 1247: Der letzte Landgraf von Thüringen und deutscher König (Heinrich Rapse) stirbt auf der Wartburg.
  • 1317: Ein Brand zerstört Teile der Wartburg - der Südturm wird wieder aufgebaut und die Kapelle wird in den Palas eingebaut.

Renaissance/Reformation

  • 1521: Nach dem Anschlagen der 95 Thesen an das Tor der Wittenberger Schlosskirche, in denen Luther z.B. den Ablasshandel verurteilte, wurde er vom Papst gebannt. In dieser Zeit fand Luther Zuflucht auf der Wartburg und übersetzte das neue Testament erstmals aus dem Griechischen ins Deutsche.
  • 1777: Johann Wolfgang Goethe besucht die Wartburg für fünf Wochen, in denen er auch viel zeichnet.

19. Jahrhundert/Industrialisierung/Nationalstaat

  • 1817: Am 18. Oktober 1817 versammeln sich am 300. Jahrestag der Reformation sowie dem 4. Jahrestag der Leipziger Völkerschlacht 500 Studenten zum Wartburgfest. Das Wartburgfest war die erste ersten bürgerlich-demokratischen Versammlung in Deutschland mit dem Ziel eines Nationalstaat. Dem Wartburgfest folgten 1832 das Hambacherfest und mündete 1848 in der Märzrevolution und der ersten Nationalversammlung.
  • 1838-1890: In dieser Zeit wird die Wartburg umfassend von Erbgroßherzog Carl Alexander mit Hilfe des Architekturprofessors Hugo von Ritgen umgebaut.

Nach-Fürstenzeit

  • 1918-1922: Die Revolution von 1918 und die Ausrufung der Republik zwingt die deutschen Fürsten zur Abdankung. 1922 wird die Wartburg-Stiftung gegründet, die die Erhaltung der Burg fortan übernehmen soll und bis heute beinahe unangefochten besteht.
  • 1952-1954: Die Wartburg wird umgebaut. Zum Beispiel wird der Palas im romanischen Stil teilweise rückgebaut.
  • 1999: Die Wartburg wird von der UNESCO in die Liste des Welterbes der Menschheit aufgenommen.

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